Unter dem Dachkonzept der NaturenKulturen / NatureCultures versammeln sich eine Reihe von interdisziplinären Forschungsansätzen mit gemeinsamen Sensibilitäten und Zielen. Gemeinsam ist ihnen die Auslotung von Möglichkeiten, Naturen und Kulturen in ihren Verbindungen neu zu denken und zugleich den Anthropozentrismus in den Sozial- und Kulturwissenschaften herauszufordern.

Gesellschaftliche Problemstellungen von hoher Dringlichkeit – vom Klimawandel über die Bekämpfung globaler Epidemien bis hin zu Fragen ökologisch verantwortbaren Wirtschaftens – sind ganz offensichtlich an den vielfältigen Schnittstellen von Kultur und Natur angesiedelt. Diese Entwicklungen fordern die Kultur- und Sozialwissenschaften nachdrücklich dazu auf, ihre Perspektiven auf Menschen, andere Lebewesen und ihre Umwelt neu zu durchdenken und das Zusammenleben von „more than humans“ heute und in der Zukunft konstruktiv mit zu gestalten. Die Schnittstelle zwischen Humangeographie, Kultur-/Sozialanthropologie und den Science and Technology Studies ist in besonderer Weise geeignet, die hier aufgeworfenen Fragestellungen zu adressieren.

Seit dem Sommersemester 2014 kommen im Rahmen des Bremen NatureCultures Lab regelmäßig WissenschaftlerInnen und Studierende der Universität Bremen und externe Gäste in den Räumen des artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit zusammen. Das Bremen NatureCultures Lab bietet hierzu ein Experimentierfeld des gemeinsamen Denkens, Diskutierens und Forschens.

Webseite des Bremen NatureCultures Lab

Kontakt
Friederike Gesing
Universität Bremen
Fachbereich Kulturwissenschaften
Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft
Tel. 0421 218 676 41
E-Mail:  f.gesing@uni-bremen.de